italkiTest & Erfahrungen 2026
Der günstigste Weg zu echter Sprechzeit, ab rund CHF 8 pro Lektion, mit einer klaren Trennung zwischen ausgebildeten Lehrpersonen und Gesprächspartnern, die dir bares Geld spart.
- Preis pro Lektion
- ab CHF 8
- Sprachen
- 130+
- Abgedeckte Niveaus
- A1 bis C2
- Lektionslänge
- 30 bis 60 Min.
- Plattformen
- Web, iOS, Android
- Am Markt seit
- 2007
- Abrechnungsmodell
- Guthaben
- Bindung
- kein Abo
Von Céline Rochat, Redaktorin Online-Unterricht
Werbehinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision, für dich ohne Mehrkosten. Das beeinflusst unsere Bewertung nicht.
Unser Fazit
Auf Basis unseres unabhängigen Tests, 20 Stundenab CHF ~8 / Lektion · Preis beim Anbieter prüfen
- Klare Trennung zwischen Lehrpersonen und Gesprächspartnern, mit passend unterschiedlichen Preisen
- Kein Abonnement, du kaufst Guthaben und buchst einzelne Lektionen frei
- Über 130 Sprachen, darunter Kombinationen, für die es sonst kein Angebot gibt
Wie wir italki getestet haben
20 Stunden im TestWir haben ein eigenes Konto eröffnet, Guthaben gekauft und fünf Probelektionen in Italienisch und Portugiesisch genommen, bewusst gemischt aus professionellen Lehrpersonen und Gesprächspartnern. Danach vier Wochen zweimal wöchentlich weitergelernt. Dokumentiert haben wir Buchung, Guthabenverwaltung, Redeanteil, Umgang mit Absagen sowie den Filter nach Herkunftsland, der für Schweizer Bedürfnisse zentral ist.
Unsere vollständige Testmethodik →Es gibt einen Moment, den fast jeder Sprachlernende kennt. Man hat ein Jahr lang täglich geübt, versteht Serien mit Untertiteln, liest ohne grosse Mühe, und dann steht man in Lissabon vor einer Person, die eine einfache Frage stellt, und bekommt kein Wort heraus. Das ist keine Einbildung und kein Zeichen von Unbegabtheit. Es ist die vorhersehbare Folge davon, dass Verstehen und Produzieren zwei verschiedene Fähigkeiten sind und nur eine davon trainiert wurde.
italki existiert seit 2007 und löst genau dieses Problem, mit einem Ansatz, der sich von den anderen Marktplätzen in einem entscheidenden Punkt unterscheidet. Die Plattform trennt ausdrücklich zwischen professionellen Lehrpersonen mit Ausbildung und sogenannten Community-Tutoren, also Muttersprachlern, die Gespräche anbieten, ohne zu unterrichten. Beide erscheinen getrennt, und die Preise unterscheiden sich deutlich.
Diese Trennung klingt nach einer Kleinigkeit und ist der praktisch wertvollste Unterschied im ganzen Marktplatzvergleich. Sie entspricht zwei verschiedenen Bedürfnissen. Wer Grammatik erklärt bekommen und einen Lernweg vorgeschlagen haben will, braucht eine Lehrperson und zahlt entsprechend. Wer nur Sprechzeit sammeln will, weil das Wissen längst da ist, zahlt einen Bruchteil davon.
Wo diese Unterscheidung verschwimmt, passiert regelmässig eines von zwei Dingen: Man zahlt Lehrpersonenpreise für reine Konversation, oder man bucht günstig und wundert sich, dass niemand die Fehler erklärt. Beides kostet Geld und Geduld.
Was italki wirklich kostet
Es gibt keinen Einstiegsrabatt und keinen Preissprung, weil es kein Abonnement gibt. Du kaufst Guthaben und zahlst pro Lektion den Preis, den die Lehrperson ansetzt. Bei einer Gesprächslektion pro Woche zu rund CHF 8 landest du bei etwa CHF 420 im Jahr, bei einer professionellen Lehrperson zu rund CHF 20 eher bei CHF 1040. Die günstigste wirksame Kombination in unserem Test war eine Lehrperson alle zwei Wochen für die Systematik plus wöchentlich ein Gesprächspartner für die Routine, was auf etwa CHF 680 im Jahr kommt. Beachte die Fremdwährungsgebühr, wenn deine Karte nicht in Franken belastet wird.
Kein Abo, keine automatische Verlängerung, keine Kündigungsfrist, und der Lektionspreis steht klar im Profil. Abgewertet nur, weil ungenutztes Guthaben ein bekanntes Problem ist und weil unklar bleibt, welcher Anteil bei der Lehrperson ankommt.
Legende: 5 = vollständig transparent, Gesamtpreis und Verlängerung sind vor dem Kauf klar. 1 = starker Upsell-Druck, versteckte Kosten. Preise geprüft am 22. Juli 2026.
italki Preise und Abos
- Muttersprachlich, aber ohne Lehrausbildung
- Ideal, wenn das Wissen da ist und die Routine fehlt
- Der günstigste Weg zu regelmässigem Sprechen
- Ausgebildet, erklärt Regeln statt nur zu korrigieren
- Richtig für Grammatiklücken und Prüfungsvorbereitung
- Schlägt einen Lernweg vor, wenn du ein Ziel nennst
- Alle zwei Wochen eine Lehrperson für die Systematik
- Wöchentlich ein Gesprächspartner für die Routine
- Deutlich günstiger als zwei Profilektionen pro Woche
Preise geprüft am 22. Juli 2026. CHF-Richtwerte. Anbieter rechnen teilweise in Euro ab, Wechselkurs und Fremdwährungsgebühren können dazukommen. Verbindlich ist der Betrag im Bestellprozess des Anbieters.
italki: Vor- und Nachteile im Überblick
Das spricht dafür
- Sehr grosse Auswahl, auch seltene Sprachen
- Günstige Community-Tutoren zum Einstieg
- Kein Abo, du zahlst pro Lektion
Das solltest du wissen
- Passende Tutoren zu finden kostet Zeit
- Keine feste Lernstruktur vorgegeben
Was echte Nutzerinnen und Nutzer sagen
In Erfahrungsberichten taucht besonders häufig auf, dass Lernende hier den Sprung vom Verstehen zum Sprechen geschafft haben, nachdem eine App das über Jahre nicht bewirkt hatte. Die zweithäufigste Aussage betrifft den Preis: Viele sind überrascht, wie günstig regelmässiges Sprechen tatsächlich ist. Kritik richtet sich fast nie an die Lehrpersonen, sondern an die Oberfläche und daran, dass die Suche nach der passenden Person Zeit kostet.
Für wen eignet sich italki, und für wen nicht?
Gesprächspartner kosten einen Bruchteil einer Profilektion. Wenn dein Problem Sprechzeit ist und nicht fehlendes Wissen, ist das die effizienteste Ausgabe im ganzen Vergleich.
Der Filter nach Herkunftsland ist gut befüllt. Für Französisch aus der Romandie oder Portugiesisch aus Portugal ist das der praktikabelste Weg, den es gibt.
Mit über 130 Sprachen findest du hier Kombinationen, für die kein Kursanbieter Material entwickelt hat, etwa Albanisch oder einzelne Turksprachen.
Ohne Abo und ohne Wochenrhythmus passt das Modell zu Schichtarbeit und zu Phasen, in denen du intensiv lernst und dann pausierst.
- Menschen, die selbst gesetzte Termine verschieben. Ohne Rhythmus liegt das Guthaben ungenutzt, und du hast nicht günstiger gelernt, sondern gar nicht.
- Wer einen fertigen Lehrplan erwartet. Es gibt keinen, und ohne eigenes Ziel entsteht Konversation statt Fortschritt.
- Absolute Anfänger ohne jede Vorkenntnis. Die ersten Wochen sind mit einer Kurs-App günstiger und schneller.
- Wer ein anerkanntes Sprachdiplom für ein Verfahren braucht. Die Plattform stellt keine Zertifikate aus, die Behörden akzeptieren.
Was die Trennung in Franken bedeutet
In unserem Test lagen Gesprächspartner bei rund acht bis zwölf Franken pro Lektion, professionelle Lehrpersonen bei rund achtzehn bis dreissig. Der Unterschied ist also erheblich, und die Frage, wann sich welches lohnt, entscheidet über mehrere hundert Franken im Jahr.
Die brauchbare Faustregel aus unserem Test lautet: Wenn du in einer Lektion mehr Fragen zur Sprache stellst als Sätze bildest, brauchst du eine Lehrperson. Wenn du mehr Sätze bildest als Fragen stellst, reicht ein Gesprächspartner. Der zweite Fall tritt bei den meisten Lernenden ab etwa A2 ein und wird trotzdem selten genutzt, weil man annimmt, Unterricht müsse teuer sein.
Die günstigste wirksame Kombination in unserem Test war eine professionelle Lehrperson alle zwei Wochen für die Systematik, dazwischen wöchentlich ein Gesprächspartner für die Routine. Das kommt auf etwa fünfundfünfzig Franken im Monat und liefert mehr Fortschritt als zwei Profilektionen pro Woche zum doppelten Preis, weil der Engpass auf diesem Niveau die Sprechzeit ist und nicht das Wissen.
Für Menschen in der Schweiz ist die Rechnung besonders deutlich. Präsenzunterricht an einer örtlichen Sprachschule kostet ein Vielfaches, und Einzelunterricht bringt pro Stunde mehr eigene Sprechzeit als jede Gruppe. Prüfe allerdings die Abrechnungswährung, weil bei Belastung in Euro oder Dollar viele Schweizer Karten ein bis zwei Prozent aufschlagen.
Der Filter, der für die Schweiz entscheidend ist
Es gibt eine Funktion, die auf internationalen Vergleichsseiten nie erwähnt wird und für Lernende hier den grössten praktischen Unterschied macht: Du kannst Lehrpersonen nach Herkunftsland filtern, und die Kategorien sind gut befüllt.
Für Französisch heisst das konkret, dass du eine Person aus der Romandie wählen kannst statt aus Paris. Der Unterschied betrifft nicht nur den Klang. In Genf, Lausanne und Neuenburg heissen die Zahlen septante, huitante und nonante, und wer nur soixante-dix gehört hat, versteht am Telefon eine Terminangabe nicht. Dazu kommt der Wortschatz aus Verwaltung und Arbeitswelt, der Schweizer Institutionen abbildet und im französischen Kursmaterial nicht vorkommt.
Für Portugiesisch ist der Fall noch klarer. Praktisch alle Sprachlern-Apps unterrichten die brasilianische Variante, während die grosse portugiesischsprachige Bevölkerung in der Schweiz überwiegend aus Portugal stammt. Europäisches Portugiesisch reduziert unbetonte Vokale so stark, dass wer brasilianisch gelernt hat, in Lissabon anfangs sehr wenig versteht. Eine Lehrperson aus Portugal ist hier nicht Feinschliff, sondern der eigentliche Weg.
Dasselbe Prinzip gilt für Spanisch mit lateinamerikanischen Varianten, für Deutsch mit österreichischen oder schweizerischen Lehrpersonen und für Englisch, wo du gezielt zwischen britischem und amerikanischem Klang wählen kannst.
Wo die Plattform schwächer ist
Die grösste Schwäche ist strukturell und lässt sich nicht durch bessere Auswahl beheben: Es gibt keinen Lehrplan. Niemand sagt dir, was du als Nächstes lernen solltest, in welcher Reihenfolge und woran du merkst, dass ein Niveau sitzt. Einzelunterricht ist genau so strukturiert wie die Person, die ihn plant, und wenn du selbst kein Ziel formulierst, planen die meisten Lehrpersonen ebenfalls nicht.
Praktisch heisst das: Komm mit einem Ziel in die erste Lektion. Nicht besser werden, sondern etwa in drei Monaten ein Bewerbungsgespräch auf Französisch bestehen oder im Sommer im Tessin ein Restaurant ohne Deutsch bewältigen. Ein konkretes Ziel verwandelt eine freundliche Unterhaltung in Unterricht.
Die zweite Schwäche ist die Guthabenlogik. Du kaufst Guthaben im Voraus und buchst davon Lektionen. Das ist bequem, führt aber dazu, dass ungenutztes Guthaben liegen bleibt, wenn eine Lernphase abbricht. Wer zum Verschieben neigt, sollte kleine Beträge kaufen statt grosse, auch wenn grössere Pakete verlockender wirken.
Drittens ist die Oberfläche weniger geführt als bei manchem Mitbewerber. Wer noch nie Onlineunterricht gebucht hat, braucht bei der ersten Buchung etwas länger. Das ist ein einmaliger Aufwand und aus unserer Sicht der Preis für ein Modell, das dir mehr Kontrolle lässt.
So läuft eine gute Probelektion ab
Die Probelektion ist bei jedem Marktplatz der wichtigste Schritt, und sie lässt sich vorbereiten. Diese Reihenfolge hat sich in unserem Test bewährt.
Sag in den ersten zwei Minuten, was dein Ziel ist und bis wann. Eine gute Lehrperson stellt daraufhin Rückfragen und skizziert einen Weg. Eine schwache nickt und fragt, wie es dir geht.
Achte darauf, wie korrigiert wird. Es gibt zwei brauchbare Verfahren, nämlich sofort und unterbrechend oder gesammelt am Ende, und beide haben ihren Ort. Entscheidend ist, dass die Lehrperson eines davon bewusst wählt und dir sagt, welches. Wer zufällig mal so und mal so korrigiert, hat kein Konzept.
Zähle grob mit, wie viel du selbst gesprochen hast. Lag dein Anteil unter der Hälfte, war die Lektion in unserer Auswertung ausnahmslos die schwächere. Du zahlst hier für deine eigene Sprechzeit.
Und nimm mindestens drei Probelektionen bei verschiedenen Personen. Der Unterschied zwischen einer guten und einer mittelmässigen Lehrperson ist um ein Vielfaches grösser als der zwischen zwei Plattformen. Diese eine Stunde Auswahlarbeit entscheidet über den Ertrag der nächsten zwölf Monate.
italki im Vergleich mit den Alternativen
| App | Ab-Preis | Bewertung | Am besten für | |
|---|---|---|---|---|
| italkidiese Bewertung | ab CHF ~8 / Lektion | 4.5 | Günstig mit Muttersprachlern sprechen | aktuell |
| Preply | ab CHF ~10 / Lektion | 4.5 | Sprechen üben mit echten Lehrpersonen | Zur BewertungAngebot |
| Lingoda | ab CHF ~10 / Lektion | 4.3 | Fester Kursplan mit Zertifikat | Zur BewertungAngebot |
| Cambly | ab CHF ~12 / Woche | 3.9 | Spontan Englisch sprechen üben | Zur BewertungAngebot |
| Verbling | ab CHF ~18 / Lektion | 3.9 | Geprüfte Lehrpersonen statt Laien | Zur BewertungAngebot |
Direktvergleiche
italki einzeln gegen jedes andere Angebot derselben Kategorie. Ein Punkt bedeutet, dass für beide Seiten ein Volltest vorliegt und die Kriterienwerte deshalb aus geprüften Teilnoten stammen.
Fazit: Lohnt sich italki?
italki ist unsere Empfehlung unter den Unterrichtsmarktplätzen für Lernende in der Schweiz, und der Grund ist eine einzige Produktentscheidung: die klare Trennung zwischen ausgebildeten Lehrpersonen und Gesprächspartnern. Wer sie nutzt, zahlt nur für das, was er gerade braucht, und spart über ein Jahr mehrere hundert Franken gegenüber einem Modell, das diesen Unterschied verwischt.
Der Filter nach Herkunftsland ist der zweite Grund und wird auf internationalen Vergleichsseiten nie erwähnt. Für Französisch aus der Romandie und für europäisches Portugiesisch ist er in der Praxis der einzige verlässliche Weg, und beides betrifft in der Schweiz sehr viele Menschen.
Die Bedingung lautet, dass du mit einem konkreten Ziel kommst. Es gibt hier keinen Lehrplan, und ohne Ziel entsteht freundliche Konversation statt Unterricht. Wer Struktur und feste Termine braucht, ist mit einer Onlinesprachschule besser bedient, auch wenn der Stundenpreis dort höher liegt.
Von Céline Rochat, Redaktorin Online-Unterricht
Häufige Fragen zu italki
Was kostet italki?
Ist italki gut für Anfänger?
Lohnt sich italki 2026 noch?
Diese Bewertung beruht auf einem eigenen Test durch die Redaktion von Sprachapps.ch. Affiliate-Partnerschaften haben keinen Einfluss auf unsere Bewertungen oder die Rangfolge. Wir nehmen keine bezahlten Platzierungen an.
Wie wir testen →